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Start Zirkus Leitlinien für Tierhaltung im Zirkus
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Leitlinien der Tierhaltung für Zirkusse in Deutschland:


Festgelegt gesetzliche Verordnungen für die Unterbringung von Tieren einer Zirkusunternehmens gibt es in Deutschland nicht. Lediglich Leitlinien prägen die Mindestanforderungen der Tierhaltung. Doch selbst diese Bestimmungen werden oft nicht eingehalten.

Im Folgenden wollen wir ihnen einen kurzen Einblick geben, welche drastischen Unterschiede das Leben im Zirkus und in Freiheit mit sich bringt. Deutlich machen wollen wir dies an typischen Tierarten, die im Zirkus zur Schau gestellt werden und für die extra Leitlinien angefertigt wurden.

Tiger:

Leitlinien

Innenkäfige: 12 m2 für 1-2 Tiere, für jedes weitere Tier 4 m2 zusätzlich.

Außengehege: 50 m2 für bis zu 5 Tiere, für jedes weitere Tier 5 m2 mehr.

Freiheit

Wie alle Katzen leben Tiger in Revieren und bleibt diesen über Jahre treu. Ein solches Revier umfasst meist eine Größe von ca. 50 Quadratkilometer. Tiger sind typische Einzelgänger, durch Harn und Kot markieren sie ihre Reviere. Nur fremde Weibchen dürfen in das Revier eines Männchens eindringen.

Tiger bauen sich in Spalten, umgestürzten Bäumen oder kleinen Felsenhöhlen ihre Schlupfwinkel, welche sie meist mit Laub o.ä. auspolstern. Ein Tiger besitzt oft mehrere Tigerhöhlen, die er wechselnd nutzt. (http://www.natur-lexikon.com/Texte/MZ/001/00032-Tiger/MZ00032-Tiger.html)

Elefant:

Leitlinien

Kettenhaltung im Stallzelt:

Jedem Tier muss eine Fläche von mindestens 2,5 x 4 m zur Verfügung stehen. Jedes Tier wird mit zwei Ketten, eine am Hinterbein und eine am entgegengesetzten Vorderbein oder am Hals angekettet. Um Druckstellen zu vermeiden, müssen die Ketten täglich wechselnd am rechten oder linken Vorder- bzw. Hinterbein angebracht werden. Die Länge der Ketten muss so bemessen sein, dass der angekettete Elefant sich bequem ablegen und einen Schritt vor und zurück machen kann.

Paddockhaltung:

Der Paddock muss so groß sein, dass die Tiere sich ungehindert bewegen können. Für bis zu 3 Elefanten muss das Gehege mindestens 250 m² groß sein, für jedes weitere Tier kommen 20 m² hinzu.

Schlafmöglichkeit:

Der Transportwagen ist kein Ersatz für ein Stallzelt. Er kann als Schlafmöglichkeit genutzt werden, wenn die nutzbare Breite des Transportwagens mindestens 50 cm mehr beträgt als die Rückenhöhe des Elefanten.

Freiheit

Elefanten sind typische Herdentiere. Die Herden können 20 bis 30 Tiere umfassen (selten mehr) und werden meist von einem älteren weiblichen Tier angeführt. Dank ihrer Erfahrung und dem hervorragenden Gedächtnis kennt sie genug Futter- und Wasserplätze. Sie zeigen ein sehr soziales Verhalten. Junge Elefanten werden von allen beschützt, sie wachsen im Rudel auf. Auch verletzte, trächtige oder alte Tiere werden von den anderen geschützt. (http://www.natur-lexikon.com/Texte/MZ/001/00030-Elefant/MZ00030-Elefant.html)

Elefanten gehen in der Regel im Passgang und legen dabei etwa 5 Km je Stunde zurück. Bei Gefahr können sie allerdings bis zu 40 Km/h schnell werden.

 

Seelöwen:

Leilinien

Während des Transports:

Im Transportfahrzeug ist ein Schwimmbecken von mindestens 4,0 x 2,2 x 1,0 m (8,8 m³) für bis zu 2 Tiere zu errichten. Für jedes zusätzliche Tier sind mindestens 2 m³ Wasser erforderlich. Jedem Tier ist zusätzlich eine Liegefläche von 2 m2 anzubieten. Als Bodenbelag eignen sich Lattenroste aus Holz.

Am Gastspielort:

Für bis zu 4 Tiere soll das Badebecken eine Tiefe von mindestens 1,2 m und eine Fläche von mindestens 50 m² haben, für jedes weitere Tier zusätzlich 5 m². Das Badebecken soll nicht rund sondern rechteckig mit einer deutlich längeren Seite sein und muss mit Liegeflächen (mindestens 2m² je Tier) verbunden sein.

Freiheit

Kalifornische Seelöwen bevorzugen Sandstrände und entfernen sich selten weit von der Küste. Beim Beutefang tauchen sie etwa 40 m tief und suchen nach Fischen und Tintenfischen. Oft tauchen die Seelöwen in Gruppen und kreisen gemeinsam Fischschwärme ein. (http://de.wikipedia.org/wiki/Kalifornischer_Seel%C3%B6we)

Während der Fortpflanzungszeit von Mai bis Juni versammeln die Männchen Gruppen von 5 bis 12 Weibchen um sich. Die Männchen bewachen ihren "Harem" unermüdlich. Ständig patrouillieren sie an den Grenzen ihres Reviers und weisen mögliche Rivalen energisch ab. (http://www.tierenzyklopaedie.de/tiere/seeloewe.html)

Zuletzt aktualisiert am Sonntag, den 26. Juni 2011 um 18:52 Uhr  

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